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Beginn Anna Buch Reisen



IKEA-Dosenöffner öffnen keine schwedischen Dosen...

Die erste Frage, die man sich stellen sollte: Warum gibt es diesen Blog überhaupt?

Die Antwort ist so simpel wie die Frage, weil es mich mal wieder ins Ausland gezogen hat. Dieses Mal nach Malmö in Schweden, wo ich die nächsten sechs Monate studieren werde. Damit aber alle daheim auch auf dem Laufenden sind, werde ich auf diesem Blog mehr oder weniger regelmäßig berichten.

Ich bin nun bereits über eine Woche hier und es gibt schon so viel zu erzählen. Aber mal von Anfang an.

Dienstag, 14. August, habe ich mich mit meinen Kommilitonen Christoph und Wiebke auf den nach Malmö gemacht. Für mich hieß das, um halb 4 morgens aufzustehen und von Rotenburg (Wümme) über Hamburg und Kopenhagen nach Malmö zu fahren (Ankunft 13 Uhr).

Glücklicherweise wurden wir bereits erwartet und hatten deshalb gar nicht die Möglichkeit uns zu verlaufen. Im Studentcentrum gab es dann eine Anmeldeprozedur zu durchlaufen, wodurch wir erst gegen 16.30 Uhr in unsere Unterkunft kamen.

Die nächste Überraschung kam dann im Wohnheim. Wie ich zwar erwartet habe lebe ich mit mehreren Leuten auf einem Stock, aber dass es ganze 25 sind nicht. Da muss man beim Frühstück oder abends beim Kochen schon sehen, dass man etwas Platz findet oder eine freie Herdplatte bzw. einen sauberen Topf. Froh bin ich deshalb darüber, dass ich mein eigenes Bad habe und zudem ein sehr schönes Zimmer mit tollem Blick über die Stadt.

Die nächsten Tage waren gefüllt mit verschiedenen Aktionen von Kennenlern-Spielen über die größte Flusskrebsparty bis zu organisatorischen Einführungen. Morgens habe ich immer noch von 9-12 Uhr Sprachkurs. Unser Lehrer Bo, ein echter Schwede, beendet den Unterricht glücklicherweise immer früher, sodass wir unsere Zeit für schönere Sachen nutzen können zum Beispiel an den Strand fahren. Das ist einer der klaren Vorzüge von Malmö, es liegt direkt am Meer und hat einen langen Sandstrand. Aber Seeluft macht auch müde und das merken hier alle. (:

Um ein bisschen mobiler und nicht immer auf den Bus angewiesen zu sein, habe ich mich auch auf die Suche nach einem Fahrrad begeben. Leichter gesagt als getan… Im Endeffekt besitze ich jetzt ein Rad, dass mich umgerechnet 80 € gekostet hat, aber für das man in Deutschland maximal 20 € hätte bezahlen müssen. Aber diese 80 € ist es hier definitiv wert, da man sich mit einem Rad wie der König der Stadt fühlt. (:  Man kann quasi tun und lassen was man will und ist zudem in ca. 15 Min. in der Uni.

Zusätzlich zu dem Rad habe ich fast zeitgleich einen Job gefunden und wie kann es anders sein, natürlich als Babysitter. Doch nicht wie man vermuten könnte bei einer schwedischen Familie, sondern bei einer spanisch-englischen Familie. (: Da beginne ich aber auch erst am 3. September, wenn es mit der Uni losgeht.

Das soll es fürs Erste gewesen sein. Ich melde mich wieder, wenn ich Zeit dazu finde.


23.8.12 19:46
 
Letzte Einträge: Wo ist die Zeit geblieben, wo der Sommer?, Winter, Göteborg und Auswärtssieg


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